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Fotografie

Fototipps zur Pferdefotografie

Mit unseren Tipps für Deine Pferdefotografie

Im Internet gibt es sehr viele tolle Fotos. Doch wenn Du selber versuchst, Dein Pferd auf diese Weise abzulichten, klappt das nicht richtig? Entweder es schaut nicht in die Kamera oder läuft los. Wenn auch Du dieses Problem kennst, solltest Du Dir unsere Tipps zur Pferdefotografie aufmerksam durchlesen. Denn wir liefern Dir einige tolle Foto-Tipps, die Dir dabei helfen können, Dein Pferd bestmöglich zu fotografieren.

# 1 Sei ein Entertainer, Freund zugleich auch Trainer

Anders als wenn Du einen Menschen fotografierst, musst Du bei Pferden weitaus mehr als einfach nur auf den Auslöser drücken. Denn wirklich schöne Fotos sind nur möglich, wenn zwischen Dir und dem Tier die Stimmung passt. Daher musst Du viel mehr als nur ein Fotograf, der sich nur hinter seine Kamera versteckt. Denn darüber hinaus musst Du dafür sorgen, dass sich das Tier wohlfühlt und die Stimmung gut ist.

Pferdefotografie Acrylfigur

Verstecke Dich daher nicht nur hinter der Kamera, sondern sprich mit Deinem Pferd und versuch ihm schon von Anfang an die Anspannung zu nehmen. Das machst Du am besten schon, wenn Du die Kamera und auch das Modell an die gewünschte Stelle positionierst. Das Ganze sollte sehr locker ablaufen, als wenn ihr gleich ausreiten würdet.

Es kann immer Mal passieren, dass die ersten Bilder nichts werden. Das solltest Du Deine Tiere aber nicht spüren lassen. Denn wenn Du unruhig wirst, werden es die Tiere mit großer Wahrscheinlichkeit auch. Daher bleib ruhig und lasse keine Hektik entstehen. Auch wenn die ersten Bilder nichts werden, solltest Du Deine Tiere loben und ihnen damit Sicherheit geben.

# 2 Lasse Dir bei der Pferdefotografie helfen

Auch bei einem Pferde-Fotoshooting ist es immer sinnvoll, einen Assistenten dabei zu haben. Denn dieser kann viele Dinge erleichtern, wie zum Beispiel die Kamera und das sonstige Equipment tragen und sich zudem auch um das Tier kümmern. Dazu gehört auch, dass er das Tier mit einigen Tricks dazu bringt, in die gewünschte Richtung zu schauen. Doch dabei sollte immer mit Fingerspitzengefühl agiert werden. Denn auch für das Tier sollte das Pferdefotoshooting immer interessant bleiben. Angst darf es dagegen auf keinen Fall haben. Daher sollte es in der passenden Dosis animiert werden.

Pferdefotografie Position

Dabei gilt: So viel nur eben nötig und so wenig wie möglich! Stelle den Assistenten an die Stelle, zu der das Tier blicken soll. Übrigens solltest Du das Pferd möglichst nicht direkt in die Kamera schauen lassen. Denn dann wird der Hals zumeist verdeckt und das Tier bekommt dadurch recht schnell Glubschaugen. Stattdessen lässt Du es entweder links oder rechts an der Kamera vorbeischauen. Wenn Du es gemeinsam mit einem Menschen ablichten willst, kannst Du immer Mal wieder etwas variieren. So können sich die beiden beispielsweise anschauen oder aber in dieselbe Richtung blicken. Beides wirkt dann auf dem Bild später sehr toll.

Sobald Du Deine Kamera oder Dein Handy richtig eingestellt und positioniert hast, kann Dein Helfer sich mit dem Pferd beschäftigen. Hierfür macht er sich zum Beispiel mit einer raschelnden Plastiktüte bemerkbar, wedelt mit Leckerlis oder spielt mit dem Smartphone einige Tiergeräusche ab. In den meisten Fällen wird das Tier zu ihm und damit auch seitlich an dir vorbeischauen. So bekommst du nun die Möglichkeit, ein tolles Foto von deinem Liebling zu schießen. Es kann aber unter Umständen auch sein, dass dieser sich von dem Schauspiel deines Helfers kaum bis gar nicht beeindrucken lässt.

In diesem Fall sollte Letzterer Dinge versuchen, die das Tier so noch nicht kennt. Zum Beispiel kann er sich auf dem Boden rollen oder einen Handstand machen. Es ist alles erlaubt, solange das Tier dadurch nicht verängstigt wird. Denn dann kann die Foto-Session schnell vorbei sein.

# 3 Nutze die Zoom-Funktion

Die meisten Smartphones verfügen über ein sogenanntes Weitwinkel-Objektiv (35 mm). Da dieses aber leider die Pferdenasen länger, die Köpfe dicker und den Hals kleiner macht, eignet es sich nicht besonders gut für die Pferdefotografie. Um dieses Problem zu beheben kannst Du das Motiv ganz einfach etwas heranzoomen. Dadurch wird die lange Pferdenase optisch ein wenig gestaucht und wirkt dadurch deutlich eleganter. Damit das wie gewünscht funktioniert, gehst Du einige Schritte zurück und zoomst das Pferd dann so gut es geht heran. Wenn Du die beiden Bilder miteinander vergleichst, wirst Du sofort einen Unterschied bemerken. Allerdings muss Dein Handy dafür über eine ausreichende Qualität verfügen, da das Bild sonst schnell pixelig wird.

Pferdefotografie Zoom

Wenn Du die Pferdefotos mit einer Spiegelreflexkamera schießen willst, solltest Du dabei niemals eine Brennweite von weniger als 135 mm einstellen, da erst ab 100 mm die Ausstrahlung des Tieres richtig zu erkennen ist. Aus diesem Grund haben echte Profi-Fotografen auch immer sehr große Objektive dabei. Denn in diesem Fall ist mehr auch besser. Ideal sind ist eine Brennweite von 200 mm, da dadurch die Wirkung auf das Tier ideal ist. Zudem musst Du Dich auch nicht zu weit von ihm wegbewegen und kannst dennoch tolle und ausdrucksstarke Fotos machen.

# 4 Der richtige Winkel

Wenn Du Dir Fotos von Pferdefotografen betrachtest, bemerkst Du schnell, dass diese sehr häufig auf dem Boden liegen. Doch warum ist das so? Je nachdem, aus welchem Winkel das Motiv belichtet wird, kann eine andere Bildwirkung erzeugt werden. Der sogenannte Nullpunkt befindet sich circa auf Herhöhe des Tieres beziehungsweise eines Menschen. Aus dieser Normalperspektive kannst Du neutrale Bilder schießen, die keine besondere Wirkung haben. Legst Du Dich hingegen auf den Boden, wirken diese gleich komplett anders. Denn dadurch wirkt das ohnehin schon große Tier erhaben, elegant und noch größer. Seine Beine werden optisch länger und wenn es dann noch in die passende Richtung sieht, hast Du das perfekte Pferdefoto gemacht.

Schießt Du dieses dagegen von einer Leiter aus, wirkt das Tier klein und damit auch verletzlich. Somit wird also klar, dass Du die Wirkung Deiner Bilder auf unterschiedliche Weisen beeinflussen kannst, in dem Du sie aus unterschiedlichen Positionen aus knipst.

Pferdefotografie Sonnenuntergang

# 5 Das perfekte Timing

Für die Fotografie von Tieren eignet sich das Licht frühmorgens oder spätabends besonders gut. Denn am Morgen wie auch am Abend steht die Sonne vergleichsweise tief und setzt Dein Pferd durch ein sehr sanftes Licht bestens in Szene. Solltest Du ein Langschläfer sein, versuche Dich einmal etwas früher aus dem Bett zu begeben. Es lohnt sich wirklich! Auch sehr gut wirken die Pferdefotos, die bei bewölktem Wetter geschossen werden. Denn die Wolken wirken sozusagen wie ein riesiger Diffusor und erzeugen auch ein weiches Licht.

Pferdefotografie Licht

# 6 Das Tier ein Spiegelbild von Dir

Wichtig ist, dass auch der Tierbesitzer das Gezappel des Pferdes mit Humor nimmt. Denn nur wenn er das alles entspannt zur Kenntnis nimmt, bleibt auch das Tier ruhig. Wenn es diesem schwer fällt, länger am Stück ruhig zu stehen, kannst Du auch immer Mal wieder eine Pause einlegen. Schau einfach gemeinsam mit dem Besitzer, wie es sich verhält. Denn die Gesundheit des Tieres sollte auch hierbei immer an erster Stelle stehen. Manchmal kann es wahre Wunder wirken, einfach einige Schritte zu gehen und es dann noch einmal zu versuchen.

„Die goldene Regel im Umgang mit Rössern ist, sich ihnen nie im Ärger zu nähern.“

Xenophon

# 7 Hab Geduld bei der Pferdefotografie

Oben wurde bereits erwähnt, dass es gar nicht so einfach ist, das perfekte Pferdebild zu schießen. Denke immer daran, dass Du mit einem Tier und eben nicht mit einem Menschen arbeitest. Daher solltest Du immer genug Geduld aufbringen. Denn vielen Gäulen fällt es schwer, draußen in der Natur still zu stehen. Sie wollen rennen, fressen und neue Gerüche aufnehmen. Daher ist es ganz normal, wenn sie hin und wieder zappeln und sich bewegen. Wenn es sich nicht um Dein Tier handelt, sag auch dem Besitzer, dass er sich keine Gedanken machen muss. Auch er sollte ein wenig Geduld haben.

# 8 Nutze den Serienbild-Modus

Da Tiere blinzeln und auch immer Mal wieder plötzlich den Kopf bewegen (oft in dem Moment in dem Du das Bild machst) solltest Du den sogenannten Serienmodus, auch Burst Modus genannt, nutzen. Denn bei diesem schießt Du viele Bilder direkt hintereinander. Dafür musst Du nur den Auslöser gedrückt halten und erhöhst so die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein gutes Foto dabei ist.

Fotografie Dressur

Motive, bei denen Pferd und Reiter im Hochsprung sind und alle Beine vom Boden abstehen, sind im Allgemeinen bei Reitern und Besitzern sehr beliebt. Dafür benötigst Du eine relativ kurze Verschlusszeit, etwa 1/650 bis 1/800 Sekunde. Das ist auf jeden Fall ein guter Anfang, speile mit der Verschlusszeit, um für Dich dein Motiv, die beste Einstellung zu finden. Schalte Deine Kamera in den Serienbildmodus und drücke den Auslöser, sobald das Pferd zum Sprung ansetzt.


Tipp:

Solltest Du bestimmte Events fotografierst, auf denen Pferde die Hauptrolle spielen (zum Beispiel Springreiten oder Dressurreiten) kannst Du in der Regel nicht so nah an die Tiere heran. Denke daran, Dich nicht auf das Pferd und den Reiter zuzubewegen, und verwende keinen Blitz. Erkundige Dich bei einem Organisator oder Helfer, bevor Du mit der Fotografie beginnst.


Übung macht den Meister! Probiere es gleich aus und wechsel auch immer Mal wieder die Perspektive, um die perfekten Pferdefotos zu schießen.

Plexipeople Vorschau

Veredle Deine Pferdefotos mit Plexipeople

Du hast nun die perfekten Pferdefotos und weißt nicht genau, was Du damit machen kannst? Dann veredle Deine Fotos doch als Plexipeople, so wird Dein Pferd auch noch zu einer tollen Plexipeople Figur. So bleiben sie immer in Erinnerung und werden sicherlich auch nach ihrem Leben niemals vergessen.

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Schau Dir unsere Seite Fotogeschenke an, hier findest Du weitere Inspirationen und Anfregungen zu jedem Anlass.

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